Die Schulwahl in Hessen - Schulbezirke (Schulsprengel), Privatschulen und Aufnahmekapazitäten:

Schulwahl in Hessen - Relevanz:

Mit Beginn der Schulpflicht - und auch später - stellt sich den Eltern inzwischen immer mehr die Frage, in welche Schule ihre Kinder gehen sollen. Stichworte hierzu sind:

  • Besseres Bildungsangebot in einer bestimmten Schule
  • Vermeidung sozialer Brennpunkte
  • lange Fahrtwege
  • Ganztagsangebot
  • usw.

Schulwahl in Hessen im Grundschulbereich:

Während früher der erhaltenen Zuweisung gefolgt wurde, stellt sich bereits die Grundschulwahl demnach immer mehr als „Glaubensfrage“ dar.

In diesem Bereich stehen erfahrungsgemäß vor allem unterschiedlich ausgestaltete Betreuungsangebote der Kinder im Vordergrund. Allerdings läßt sich auch zusehends beobachten, daß die Qualität der schulischen Ausbildung bereits im Grundschulbereich erheblich differiert.

Die Grundschulwahl ist in Hessen nicht frei, sondern wird durch die Einrichtung von sogenannten Schulbezirken bestimmt. Wer eine andere Grundschule besuchen möchte, benötigt demnach eine sogenannte "Gestattung" gem. § 66 HSchG. Diese wird in der Praxis sehr restriktiv gehandhabt, weswegen es wegen Schulbezirkswechsel/Gestattungsanträgen im Grundschulbereich regelmäßig rechtliche Auseinandersetzungen gibt.

Voraussetzung ist ein "wichtiger Grund". Dies kann grundsätzlich alles mögliche sein... Wer jetzt allerdings annimmt, daß ein wichtiger Grund deshalb auch schnell angenommen wird, der irrt. Insbesondere solche Gründe, die potentiell auf alle Schüler zutreffen (wie eine "bessere" Schule) sind nämmlich gerade keine wichtigenn Gründe, da es sich nur um solche handeln darf, die individuell bei einem Schüler vorkommen.

Darüber hinaus wird der Lenkung von Schülerströmen ein hoher Wert beigemessen, weswegen auch dieser Aspekt bei der Entscheidung zu berücksichtigen ist.

In der Praxis heißt das im Ergebnis nichts anderes, als daß sehr restriktiv mit dem Vorliegen eines wichtigen Grundes umgegangen wird und die Aspekte, die man sich selbst zurechtgelegt hat, meist nichts bringen - während vielleicht ein Aspekt vorhanden ist, an den man konkret gar nicht gedacht hat.

In diesen Fällen bietet sich demnach auch eine Erstberatung an, bevor man mit etwas loslegt und der Schuß nach hinten losgeht - und neue Gründe dann als vorgeschoben nicht mehr geglaubt werden... Selbstverständllich übernehme ich im Konfliktfall auch eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen.

Näheres erfahren Sie zudem unter dem Link Grundschulwahl.

Schulwahl und Wahl der weiterführenden Schule (Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule):

Aufgrund des freien Wahlrechts der Eltern im Rahmen der Grundschulempfehlung, spielt sich die Musik in Hessen nicht in dem Bereich der Wahl einer bestimmten Schulart, sondern in der Wahl einer bestimmten Schule ab:

Dies zeigt sich leider in allen Bundesländern, bei denen die Schülerströme nach der 4. Klasse nicht durch eine verpflichtende Grundschulempfehlung gelenkt werden. Eine politische Lösung ist leider nirgendwo in Sicht.

Praktische Relevanz erlangt die Schulwahl deshalb vor allem bei der Schulwahl der weiterführenden Schule. Insbesondere in Ballungsräumen wie Frankfurt zeigt sich jedes Jahr ein riesiges Chaos, mit undurchsichtigen Wahlverfahren und seitens des Schulamtes als "zumutbar" erachteten Schulwegen von bis zu einer Stunde.

Rechtliche Auseinandersetzungen sind hier beinahe obligatorisch. Im einzelnen muß immer das Auswahlverfahren auf Fehler untersucht werden.

Für nähere Informationen hierzu, eine Erstberatung oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.

Für nähere Informationen nutzen Sie bitte aich den Link Schulwahl weiterführende Schulen.

Für einen vollständigen Überblick über den Themenbereich, nutzen Sie bitte die nachfolgenden Links: